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Ratgeber: Martin von Bergen – Das Geheimnis wie sich ein Mann wieder in Sie verliebt.

Titel: Das Geheimnis wie sich ein Mann wieder in Sie verliebt
Autor: Martin von Bergen
Preis: ca. 40€
Homepage: www.martin-von-bergen.info

Zielgruppe: [_] Mann [X] Frau
Situation: [X] Trennung [_] Dating [_] Beziehung [X] Distanzierung
Erhältlich: [_] überall [X] online
Format: [_] Buch [_] eBook [X] PDF
Leseprobe: [X] ja [_] nein


Inhalt

"Eine praktische Anleitung auf 438 Seiten, um die Verbindung zwischen Ihnen Schritt für Schritt wieder herzustellen. Anhand vieler praktischer Beispiele, detaillierten Erklärungen und konkreter Verhaltensmaßnahmen coache ich Sie dabei, um in den kommenden Wochen & Monaten die erkalteten Gefühle eines Mannes für Sie wieder wachzurufen."



 

Quelle: www.martin-von-bergen.info/ebook-inhalt


"Liebe Leserin,
Können Sie sich vorstellen, dass Ihr Nr 1- Kandidat es TROTZ seiner emotionalen Erkaltung und Gleichgültig am Anfang wirklich ernst mit Ihnen meinte ?

(...)

In meinem 438-seitigen Ebook werden Sie folgende Dinge lernen:
•    Das komplette 3-Phasen-Wiederverbindungs-Programm für die kommenden Wochen & Monaten, um Schritt für Schritt seine verschütteten Gefühle wieder hervorzuholen.

•    Wie Sie Ihre bisherigen Fehler und Versäumnisse ihm Gegenüber wieder ausbügeln können (Mit vielen konkreten Beispielen aus meiner Coaching- und Beratungspraxis).

•    Eine detaillierte umfassende Anleitung für die Kommunikation per SMS, per Email, Chat und Telefon, um die Spannung immer stärker werden zu lassen ( Sehr viele Praxis-Beispiele)

•    Alle entscheidenden Regeln, welche Sie ab SOFORT für Ihre persönlichen Treffen, Verabredungen und Unterhaltungen unbedingt befolgen sollten

•    Wie er Sie testen wird und in Erklärungsnot bringt, wenn Sie beginnen, sich in die Frau zu verwandeln, in die er sich verliebte. Und wie Sie seine Tests bestehen werden (Mit vielen Beispielen).

•    Wie Sie ganz speziell vorgehen müssen, wenn er sich nicht mehr meldet (Viele konkrete Beispiele aus vergangenen Beratungs-Fällen)

•    Sonderfall “Trennung”: Ein 5 Schritte- Notfallprogramm für den Fall, dass er sich von Ihnen getrennt hat (Ein kompletter Rückgewinnungs-Leitfaden aus meiner Beratungspraxis).

•    Wann & in welchen Situationen werden durch Intimität und Zärtlichkeit NOCH mehr seine Gefühle verschütte ? Wann und in welchen konkreten Situationen können Sie wieder mit ihm schlafen, weil es die emotionale Bindung zwischen Ihnen wieder verstärkt ? ( Sehr wichtig, je nachdem in welcher Phase des Wiederannäherungs-Programms Sie sich befinden)

•    Das erste weibliche Urprinzip des attraktiven gezielten Umgangs mit ihm, welches jeder Mann spüren muss, um sich von Herzen an eine Frau langfristig binden zu können (Anschauungs- Modell mit vielen Beispielen)

•    Das zweite weibliche Urprinzip -anschaulich zerlegt in leicht verständliche Einzelteile-, um die Verbindlichkeit und den ernsthaften Bindungswunsch eines Mannes immer stärker wachsen zu lassen – Genau nach seinem inneren Bindungstempo und nach seinem unbewussten Verliebtheits- Rhythmus (ein Anschauungs-Modell mit vielen Beispielen)

•    Wenn Sie wieder glücklich mit ihm sind: Ein umfassendes 3-Stufen-Modell, um seine kleinen und größeren Distanzierungtendenzen (vom harmlosen Rückzug bis zum gefährlichen Rückzug) sehr effektiv und souverän entgegensteuern. (Ein kompletter Leitfaden mit aufeinander aufbauenden Schritten und Maßnahmen)

•    Ein praktischer Leitfaden für Ihre Treffen: Mit welchen Themen & Gesprächsinhalten Sie sein Innerstes berühren. Mit welchen Fragen, mit welchen Worten & welcher genauen Umgangsweise Sie Ihn immer stärker die Verbindung zwischen Ihnen wieder spüren lassen (Umfangreicher Leidfaden mit sehr vielen praktischen Beispielen).

•    Wenn er in Zukunft wieder Ihre Vorstellungen und Standards verletzt: Mit welcher souveränen Methode Sie nichts mehr in sich hineinfressen und ihn in sehr attraktiver Weise Ihre Werte und Ihre Grenzen SPÜREN lassen (Kompletter Handlungs-Leitfaden)

•    Das Geheimnis der Frauen, die niemals verlassen werden (Basierend auf meinen vielen Interviews mit weiblichen Naturtalenten, die nach vielen Jahren noch sehr glücklich verliebt mit ihrem Traummann zusammen sind)

•    Ein Notfall-Programm, entwickelt aus meiner Coaching-Praxis: Falls Sie in Zukunft ihm gegenüber aus Panik & Verlustangst wieder in Ihr altes Muster fallen (Eine Art „Fehler-Wiedergutmachungs-Anleitung, welche ich im Beziehungscoaching entwickelte).

•    und sehr vieles mehr

Liebe Leserin,
Dieses Wieder-Verbindungs-System stellt ein Geländer dar, mit dessen Hilfe ich bisher schon sehr viele Frauen dabei unterstützen konnte, im Kontakt zu Ihrem Nr 1-Kandidaten wieder hineinzuwachsen in ihr souveränes, facettenreiches und spielerisches weibliche Selbst.

Meine Erfahrung ist:
Gewöhnlich sind die allerersten Schritte auf diesem Weg die schwersten, da Sie zunächst eine Reihe in Ihrem bisherigen Vorgehen ändern müssten.
Doch ist es eine Reise, auf der ich Sie mit Rat und Tat unterstützen möchte.

Ich wünsche Ihnen nun in Ihrer speziellen Situation ganz viel Kraft, Inspiration und Klugheit, um die notwendigen Schritte zu gehen.

Herzlichst, Ihr
Martin von Bergen"


Mehr Infos sowie die Kaufmöglichkeit und die gratis Leseprobe sind unter www.martin-von-bergen.info/ratgeber zu finden.


Empfehlenswert: [X] ja [_] nein


Persönliche Rezension:

Sinnvoll in quasi allen Lebenslagen. - Ratgeber haben eins gemeinsam: Sind sie gut, holen sie uns auch in den schwierigsten Situationen wieder auf den Boden zurück und schaffen es uns Ruhe, Kraft und Motivation zu vermitten. Und von Bergen ist verdammt gut. - Er ist konkret, schockierend direkt und beinahe lächerlich genau. Er erläutert Dinge, die manch einer bereits vermutete, aber schnell wieder verwarf.

Ich sprach mittlerweile mit mehreren, die es sich zulegten und das Ergebnis ist immer das selbe: Es fiel ihnen wie Schuppen von den Augen! "Es passt perfekt auf sein Verhalten! Wieso habe ich das nicht eher gewusst?" - die eine Seite ist also, dass das verständnis stark geschult wird, obendrein wird einem aber auch noch vermittelt, wie man in solchen problematischen Fällen am besten vorgehen kann - und dabei wird nicht an konkreten Beispielen gefragt! Ganz im Gegenteil! Während in vielen Ratgebern nur davon gesprochen wird, dass man ja eine SMS versenden kann, macht von Bergen sich die Mühe und zeigt uns - nicht 1 Beispiel, nicht 2, ... nein: Nahezu für jede persönliche Situation 3 und mehr exakte SMS, sodass für jeden etwas dabei ist!

Die Thematik ist natürlich nicht ohne und auch sehr analytisch auseinandergenommen, aber: Wer bereits im Gefühlschaos sitzt, will doch nun nicht noch einen gefühlsduseligen Berater, oder?

Ich kreuzte zu Beginn an, dass dieses Werk besonders für Trennungs- und Distanzierungssituationen geeignet ist - dies sind quasi die Hauptsäulen auf denen das Buch beruht. Aber auch wenn das Date sich nicht mehr meldet oder es innerhalb der Beziehung ein wenig merkwürdig wird, kann von Bergen durchaus Licht ins Dunkle bringen.

Ich muss gestehen, dass ich absolut begeistert von diesem Werk bin und es für jeden eine sinnvolle Ergänzung sein dürfte, der sein Wissen schulen möchte und so gefasster und bewusster mit diversen Situationen umgehen können mag.

 

Quelle: www.martin-von-bergen.info/ebook-inhalt

 

Definitiv ein Ratgeber, der die Bezeichnung "RAT-GEBER" verdient!

 

Eure Feli

18.1.14 21:13


Veränderungen bemerken.

Ich sage euch erst mal wie jede Veränderung für immer UNbemerkt bleibt:

„Hey, hallo, huhu! *wink* Guck mal! Ich mecker jetzt nicht mehr so viel und hey, geputzt habe ich auch und das da, was dich immer so gestört hat, hab ich auch unterlassen! Ich rauch jetzt auch nicht mehr und bin nicht mehr auf jeder einzelnen Party. Toll, oder? Findest du das nicht auch waaahnsinnig super?“ – Nein.

Findet der Ex nicht. Es ist nur folgendes: Suspekt, fragwürdig, unglaubwürdig, uninteressant und ohnehin völlig nervig.

Nun steht der Ex aber nicht pausenlos vor dem Fenster und sieht wie du kochst und putzt und dass deine Wohnung frisch gestrichen, die Haare neu gefärbt und deine Handhabung mit Streit sehr ruhig geworden ist (und falls doch dann ruf lieber die Polizei als hier weiter zu lesen )… Wie kann er es also mitbekommen, OBWOHL du nichts dazu sagen sollst…?


Ausstrahlung.

…ist das Zauberwort. Und deine Ernüchterung, weil du es dem Ex doch lieber auf die Nase binden würdest, richtig? Aber nichts anderes tust du damit – wenn es eine ernsthafte Veränderung und Entwicklung ist, dann wittert man es regelrecht, denn du lebst es und zeigst es in jeder Regung.

D.h. wenn du ihm begegnest, hast du im Hinterkopf, dass beispielsweise deine Wohnung so sehr blitzt, dass man darin operieren könnte, unter deinem Shirt ein frisches Tattoo lauert oder sich sonstiges getan hat, was nicht direkt mit deinen Handlungen in Verbindung steht. Es sind Dinge, die dich innerlich bestärken, es sind kleine „Geheimnisse“, die du ausstrahlst und dass er diese Dinge sieht, darf er sich artig verdienen. In deine hübsche Wohnung lässt du immerhin nur hohen Besuch der deine Zeit auch wert ist.

Ganz nebenbei…

… kann man derartiges aber auch gerne ins Gespräch einflechten, aber nie als Hauptthema. Man erwähnt es ganz nebenbei, als sei es ganz unwichtig. Wenn der Gesprächspartner Interesse zeigt und nachfragt, somit selbst den Fokus des Gesprächs auf diesen Part lenkt, kann es gerne Hauptthema werden, aber unpassend sollte man sich damit nicht in den Vordergrund drängen – auch wenn es noch so verlockend ist. Nun steht ihr ohnehin nicht permanent mit dem Ex in Kontakt: Gemeinsame Freunde, soziale Netzwerke & Co. sind aber ebenso zu handhaben: „Du, ich meld‘ mich später – ich muss erst mal den Kleister aus den Haaren bekommen..“ – Deutlich. Oder in Richtung: „Ja, das kann ich verstehen, mir erging es kürzlich ähnlich!“ – „Echt? Was war es denn bei dir?“ – Undeutlich.

Man kann (sollte) dies an Freunden üben. Das klingt im ersten Moment fieß, aber es ist schlicht eine Kommunikationsart und sicherlich kein Ausnutzen. Wenn man normalerweise natürlich die beste Freundin/den besten Freund regelrecht überfällt: „ICH BIN JETZT BLOND!“, kann man es sich also mal zu einer spielerischen Übung machen derartiges einfließen und nicht überfluten zu lassen.

Offensichtliches.

Tja, wenn plötzlich eine Glatze da ist, die Klamotten neu, o.ä. sollte man davon ausgehen, dass es eindeutig auffällt. Punkt. Wird man nicht darauf angesprochen? Dann ist das eben so. Komplimente erzwingen (Hallo Ladys, das geht besonders an euch!) ist NIE gern gesehen! „Findest du eigentlich, dass mir das steht?“ – nein. Das sind Dinge, die man mit der Besten/dem Besten klärt oder in seltenen Fällen mal in einer Beziehung erfragt, sollte aber NIE eine grundsätzliche Haltung sein, da es nur eins aussagt: Mein Selbstvertrauen ist zu gering, ich bin verunsichert und auf deine Meinung angewiesen. – Und das soll dann noch gutes Feedback sein…? Beim Shoppingtrip mit der Freundin, kurz vor’m Ausgehen vor den Eltern, … alles okay, aber nicht beim Daten, kennen lernen, umwerben, … diese Handhabung ist wahrlich sehr mit Vorsicht zu genießen. Wenn ihr wirklich auf Feedback angewiesen seid – was besonders in der aktuellen Situation sehr gut möglich ist -, dann wählt  die Leute sehr sorgfältig aus und fragt weder jeden noch bei jeder Kleinigkeit. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Würdet ihr euch wirklich damit wohl fühlen, dann hättet ihr das Feedback doch ohnehin nicht so dringend nötig, oder?


Wortwahl.

Da das meiste wirklich über die Ausstrahlung und das direkte Erleben vermittelt wird, sei nur noch ein kurzes Wort zur Wortwahl gesagt. Auch wer sehr positiv auftreten will (gerade vor gemeinsamen Freunden, denn die Stille Post funktioniert ja immer super&hellip kann kaum leugnen, dass der Job oder die Eltern mal stressen, man krank wird oder das Auto gerade streikt. Also achtet man auf seine Formulierung:

„Mein Boss ist echt zum Kotzen!“ – mag wahr sein, aber das zeigt, wie sehr ihr euch aus der Ruhe bringen lasst, wie unzufrieden ihr seid und tendentiell eher schlecht damit umgehen könnt. Keine Wortwahl, die man jedem gegenüber nutzen sollte, aber der Ärger ist da.
Wie wäre es eher mit einem negativen Ansatz, der in etwas positives mündet? „Auf der Arbeit ist gerade jede Menge los, aber das Wochenende naht ja schon.“ – also alles halb so wild. Oder etwas selbstbewusster: „Mein Chef trägt mir derzeit sehr viel Verantwortung auf – das ist schon Mal etwas stressig, aber bei Feierabend bin ich richtig stolz auf mich.“

Wir nehmen also das negative Ereignis und mildern es etwas ab ohne gänzlich zu verbergen, dass es einen negativen Beigeschmack besitzt und eröffnet dann noch den Blick auf die positive Seite, die zeitgleich da ist oder sich anbahnt, weswegen wir entspannt damit umgehen können. Übrigens hat das ganze auch einen hübschen Nebeneffekt: Wer den Beitrag zum positiven denken gelesen hat, dürfte bemerken, dass beispielsweise der Nachsatz „richtig stolz auf mich“ ein Part dessen ist und somit wieder unser Unterbewusstsein positiver stimmt. Ein ständiges Wechselspiel.

Soziale Netzwerke.

Heut zu Tage sind wir nahezu immer und überall präsent. Lösch also die traurigen Fotos und ganzen Trauerkommentare – auch hier gilt: Positives auftreten, denn der Feind liest mit… auch über 3 Ecken.

"Und diese erschreckende Veränderung seines Wesens war nur darauf zurückzuführen, dass er den Glauben an sich selbst verloren hatte und dazu übergegangen war, anderen zu glauben."

Eure Feli

15.1.14 08:13


Konsequent weinen.

Das Prinzip dieser „Maßnahme“ dürfte euch sehr bekannt sein und doch scheut sich nahezu jeder davor: Weinen. Trauer zeigen, Tränen vergießen, Schmerz zulassen, … alles wirkt negativ daran.

Aber es hat eine sinnvolle Wirkung.

Simpel formuliert geht es um einen Behälter, der unter Druck steht. Wenn diesem Behältnis die Möglichkeit fehlt hin und wieder etwas vom Druck frei zu geben, explodiert es auf lang oder kurz und hinterlässt ein Chaos samt Zerstörung.

Gerade bist du dieser Behälter und der Druck, der sich in die aufbaut, sind die Emotionen die sich in die anstauen. Jene, die du wirklich gerne los werden würdest, aber sie scheinen nicht zu schwinden. Positiv denken und auftreten, das Lächeln, obwohl man gar nicht dieser Stimmung ist, usw. helfen durchaus, aber das Gebräu an Emotionen fließt dennoch über – auch wenn man immer mehr Gutes hinzufügt; schlechtes daraus muss gehen können, um Platz für den Rest zu lassen. Ein Abfluss, eben jener Druckabbau muss geschaffen werden.


Wenn der Druck zu stark wird.

Wie beim Behälter gibt es nur eine logische Konsequenz: Die Hülle bricht, eine Explosion naht. Was das auf den Menschen übertragen bedeutet, hast du sicherlich bereits erfahren. Urplötzlich und meist in einer unmöglichen Situation (mitten beim Einkauf, frisch am Arbeitsplatz, &hellip nehmen die angestauten Emotionen überhand – der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Und dieser Flut kann man kaum mehr entgehen – sie ist unkontrolliert, schmerzhaft, gar unangenehm und wenig hilfreich, da man dies ja nun wirklich nicht wollte – und dann auch noch ggf. vor fremden Menschen, o.ä. – Natürlich kann dies auch passieren selbst wenn man Druck abbaut, aber das Risiko wird geringer und geringer.
Druckabbau.

Neben der Handlung einfach zu lachen, sollte man also auch einfach weinen. Wie üblich klingt es völlig kontrovers… aber es ist ebenso nützlich.

Wichtig hierbei ist, dass man sich einen groben Rahmen, eine Veränderung zum alltäglichen Ablauf schafft, innerhalb diesem man handelt. Musik beispielsweise hilft dabei sehr vielen, aber auch ein Spaziergang kann der Rahmen sein. Man könnte sich auch ein Bild zur Hand nehmen oder eine „spezielle“ Kerze anzünden, die man nur für dieses Vorhaben nutzt.

Und dann gilt nur eine Regel: Wenn du dich beruhigst, beendest du auch diese „Veränderung“.

Nach der melancholischen Playlist folgen also Songs, die dich immer in gute Stimmung gebracht haben. Die Tränen bleiben draußen vor der Haustür und werden nicht mit rein gebracht. Sobald man das Bild aus der Hand legt, legt man auch die Trauer dazu und wenn die Kerze ausgeblasen wird, pustet man auch die Tränen damit trocken. – Für die direkte Zeit danach, solltest du dir auch eine angenehme Beschäftigung suchen, die dich erheitert: Sei es ein Lieblingsspiel oder ein heimliches Tänzchen, irgendetwas, was dich beschäftigt und von dem du etwas hast.


Effekt.

Diese Handhabung dürfte anfangs sehr komisch wirken und die Angst ist groß, dass, wenn man einmal beginnt zu weinen, man schier nie wieder aufhören kann – aber genau das kannst du. Eben so wie du beschließen kannst JETZT ein Café zu besuchen und jederzeit wieder aufstehen und gehen kannst, kannst du auch deine Trauer bremsen, wenn du es möchtest. Du wirst sogar, wenn du dies so bewusst handhabst, an einen Punkt gelangen, an dem du einfach merkst, dass es nun reicht. Und man fühlt sich wirklich erleichtert danach. Befreit von einer Last, denn genau diese hast du wirklich verringert.

Der Effekt hält nun nicht für die nächsten 3 Jahre an, leider nicht. Es ist sogar möglich, dass dieser zu Beginn nur 1, 2 Tage anhält und du dann wieder das Gefühl bekommst zu platzen. Aber nach und nach wirst du kürzere „Tränenphasen“ benötigen, aber dafür längere „Erleichterungsphasen“ erhalten. Man sollte sich nun auch nicht schlecht fühlen, wenn zwischenzeitlich ein paar unbremsbare Tränen aufkommen – das passiert und ist menschlich – und ebenso sollte man nicht beim kleinsten Schluchzer sich gleich für 2 Stunden in eine Tränenphase stürzen. Diese Handhabung ist dafür da, wenn der Druck unerträglich wird und somit keine Alltagshandlung! Wer sich täglich ins Tränenmassaker stürzt, läuft eher Gefahr ständig zum Weinen zu tendieren, obwohl er gegenteiliges erhalten wollte – und ebenso erreichen sollte. Nun ist es schwer zu raten wie oft man es anwenden soll und man muss auch dazu sagen, dass es womöglich auch nicht für jeden was ist, aber das bisherige Feedback ist durchweg positiv. Immer öfter höre ich bereits: „Ich habe mich aktiv hingesetzt um zu weinen – das tat wirklich gut!“ und jene Menschen gehen im Anschluss auch mit den „Alltagstränen“ anders um: Sie akzeptieren diese, lassen sie einen Moment zu und folgen dann ihrem Alltag. Man fühlt sich den negativen Emotionen weit weniger ausgesetzt, man erhält einen Part Kontrolle zurück.

Häufigkeit.

Nun gut, grob möchte ich doch einen Hinweis geben, wie man es am Besten angeht. Wenn du bisher ständig deinen Kummer versucht hast runter zu schlucken und oft genug einfach in Tränen ausgebrochen bist, starte ruhig sehr zeitnah. – Aber immer nur, wenn du wirklich ausreichend Zeit hast! Wenn die Uhr 17 Uhr anzeigt und du um 19 Uhr verabredet bist, stehst du unter dem nächsten Druck… lieber also an vollständig freien Tagen anwenden. Und wenn du es das erste Mal getan hast, wird es eine Weile brauchen, um das gleiche „Drucklevel“ (unter normalen Umständen) zu erreichen. 5 Tage, 1 Woche sollte also mindestens vergehen – man achtet hier einfach sehr stark auf sich selbst: Ist es noch erträglich? Vllt. unangenehm, aber erträglich? – Wenn du beispielsweise Kopfschmerzen entwickelst, sollte die erste Tablette dagegen nicht gleich beim ersten minimalen Pochen genommen werden – besonders dann nicht, wenn Kopfschmerz etwas ist, was dich immer wieder trifft. Die Tablettenwirkung hilft sonst irgendwann nicht mehr. Ebenso verhält es sich mit dem Druckabbau. Nun sagte ich auch „unter normalen Umständen“:

Normale Umstände.

Dies bedeutet, dass der Alltag mehr oder weniger gut vorran geht, man diversen Erledigungen nachkommt, usw. Vom Ex-Partner und anderen potenziellen Aufregern wird kein Öl übermäßig ins Feuer gegossen. Es stört nur, dass der Ex nichts sagt, der Chef wieder unfreundlich war und die allgegenwärtige Erinnerung der Trennung, obendrauf war das Lieblingseis ausverkauft, …

Abnorme Umstände.

Wie es die Umschreibung bereits sagt: Etwas läuft anders und zwar auf heftige Weise. Zur Grundlage der Trauer (-> normaler Um-/Zustand) kommen nun plötzliche Zusatzbelastungen obendrauf: Den Job verloren, der Autounfall einer Freundin, das gestohlene Portemonnaie, der Ex hat eine/n Neue/n, es gab Streit, Krankheit, … eben etwas, was kein Alltagserlebnis ist und ohnehin schon eine starke Belastung bedeuten würde. Dies reißt einem ohnehin erstmal den Boden unter den Füßen weg und man wird toben und weinen und kreischen – außer Kontrolle geraten. Es ist vollkommen in Ordnung und absolut normal! Im Nachhinein, wenn der erste Sturm überstanden wurde, kann aber hier schon nach 2-3 Tagen nochmals zum aktiven Trauern gegriffen werden.


Hinweis.

Wer noch nie aktiv getrauert hat, wird sich wundern, was für Gedanken in einem ZUSÄTZLICH aufkommen. Man dachte womöglich seit Jahren kaum mehr an die verstorbene Großmutter, ist eigentlich darüber hinweg, aber hier, wenn man bewusst alles zulässt, können auch Tränen dieser Art sich hinzu mischen. Es sollte auch gar nicht nur um den Ex gehen oder die unerwünschte Situation – es geht um die gesamte Trauerarbeit und da gibt es leider sehr häufig einiges nach zu holen.


Als ich es beispielsweise das erste Mal anwendete, war mir nicht mal zum Weinen zu Mute – überhaupt nicht! Aber ich merkte, dass in mir einfach so viel an mir nagt, dass ich nur einen Gedanken hatte: Es muss raus! – Und so schaltete ich Musik ein, die mich immer in Trauerphasen begleitet hatte und zwang mich regelrecht zum Weinen. Oh und was ich da alles urplötzlich betrauerte… ich spürte wie automatisch Lücken im „Tränenlebenslauf“ auf und füllte sie nachträglich. Es ging um Momente, in denen ich durchaus hätte weinen sollen, mich aber – wie es natürlich immer wieder eingetrichtert wird – immer wieder beherrschte. Ich schluchzte und weinte mindestens 1h und dann? Wollte meine Playlist von vorne starten und ich merkte innerlich: Es reicht! – Legte andere Musik auf und fühlte mich innerlich leicht und frei. Meine letzte „Ich bin dann mal heulen“-Aktion ist grob 1 Monat her – was erlebe ich seit dem? Immer wieder Dinge, die mich bedrücken – sowas sammelt sich einfach an – oder auch Dinge, die mich treffen, berühren, … alles, was das Leben so hergibt. Aber ich spüre, dass mein Umgang damit wesentlich entspannter ist, da diese negativen Teilchen sich nicht stapeln, sondern etwas Raum gestattet bekommen; als würde ich sie ordentlich in einen Schrank räumen und nach und nach sortieren. Und wenn es doch mal zu viel werden sollte, weiß ich immer noch, wie ich mich regelrecht befreien kann – allein dieses Wissen und die Erinnerung an das gute Gefühl danach helfen mir schon sehr mit jedem Ansturm fertig zu werden.  

„Es gibt nichts Melancholischeres als eine Trauer, die man nicht tragen darf."

Eure Feli

14.1.14 10:54


Komplimente erzwingen.

Hallo, die Damen. Heute schon Gutes erbettelt? Und ja, ihr Herren, manch einer von euch tut dies auch, aber dem Klischee artig folgend, sind wir Frauen wohl jene, die es im Blut haben…


„Findest du mich zu dick?“; „Lässt die Hose meinen Hintern dick aussehen?“; „Kann ich das Kleid tragen?“; „Steht mir die Frisur?“; „Fandest du mich mit helleren oder dunkleren Haaren attraktiver?“ und der allseits verhasste Klassiker: „Fällt dir denn garnichts an mir auf?!“ (Und dabei handelt es sich dann sehr gerne um winzige Ohrstecker, die unter den langen offengetragenen Haaren gar nicht gesehen werden können.. )


Ladys, wir haben es ALLE schon getan! Wir kennen unsere Klischees verdammt gut und lachen sogar darüber, bis wir uns selbst wieder dabei erwischen… Und die Herren sitzen dann in einer unangenehmen Zwickmühle zu der folgender Klischeesatz passt: „Wenn eine Frau dir sagt ‚Mach doch was du willst‘ mach um Himmelswillen niemals was du willst!“ – Es gibt einfach keine Lösung.


Findest du mich zu dick?

Denn eine Frau gibt sich nie zufrieden. „Nein, Schatz!“ – „Na aber schau mal hier – meinst du nicht, dass ich etwas abspecken müsste?“ – „Nein, Schatz, du siehst gut aus.“ – „Ja, aber…“ Was soll der Mann denn bitte sagen? „Ja, du bist wirklich dicker geworden.“ = Mord & Totschlag. Aber 3h lang zu betonen, dass Frau doch gut aussieht nutzt ebenso nichts… fragt euch also lieber mal ehrlich, WAS ihr erreichen und WAS ihr hören wollt und ebenso WARUM ihr dies nun benötigt.

Meistens gibt es 2 ausschlaggebende Punkte:

1.    Es mangelt an Selbstvertrauen.
2.    Es mangelt an positiven (freiwilligem!) Feedback.

In beiden Fällen gibt es einen Mangel, der auch beim Mann vorkommen kann.


Selbstvertrauen.

Wer sich dabei erwischt, dass es an diesem Punkt hapert, kann den Mann noch bis in alle Ewigkeit mir Fragen löchern: Es wird nichts lindern! Und ihr seid nachher nur ungerechtfertigt sauer auf euer Gegenüber, der aber absolut nicht dazu in der Lage ist euch jetzt zu helfen. Er kann euch lediglich unterstützen, wenn ihr EUCH SELBST beginnt zu helfen.


Freiwilliges Feedback.

Jungs, ihr seid manchmal wirklich sprechfaul… hin und wieder ein Kompliment gehört in den Terminkalender – und das nicht nur zu besonderen Anlässen bevor es ins Theater geht und Madame das neue Kleid trägt. Frauen schmelzen eher in euren Händen, wenn ihr ihnen Komplimente macht in den unmöglichsten Situationen! Natürlich findet ihr das Lächeln von ihr hinreißend und wenn sie das regelrechte Ballkleid trägt, kann man das auch anbringen. Ist ja ganz offensichtlich… nur dass sie es in diesem Moment sicherlich selbst hinreißend findet. Fast schon vergeudete Energie. Wenn sie aber zerzaust und ungeschminkt neben euch wach wird oder gestresst von der Arbeit kommt…

Ladys, wie war das mit der Kommunikation? „Sinnlos quatschen“ wie bei Loriot und somit dem Herrn etwas aufzwängen ist schwachsinnig. Alles, was ihr dann bekommt ist wertlos im Vergleich dazu, wenn es unerwartet und eben freiwillig kommt.

Ihr kennt den anderen Klassiker:
„Du bringst mir nie Blumen mit!“ – am nächsten Tag erwartet euch ein Strauß Rosen. Wie wertvoll ist er für euch noch…? Am nächsten Tag erwartet euch kein Strauß Rosen. Wie sauer seid ihr…?

Wer also Blumen möchte, meine lieben Damen, der wirft dem Mann bitte nichts vor! Nein, ihr kommuniziert diesen Wunsch vernünftig, denn oft weiß der Mann auch gar nicht recht, was er euch Gutes tun kann. Und unsere merkwürdige pseudo-deutliche Sprache funktioniert nur unter Frauen:

„Guck mal, ist das nicht nett, dass sie Blumen bekommt?“
– In Männerohren: „Guck mal, ist das nicht nett, dass sie Blumen bekommt?“ -> Konsequenz: Nett, sie freut sich für andere.
– In Frauenohren: „Information angekommen. Sie will auch Blumen.“ -> Konsequenz: Sie muss Blumen bekommen!

Wer also etwas möchte, darf seinen Wunsch sehr gerne freundlich äußern: „Es würde mich wirklich noch glücklicher machen, wenn du…“
„… mir hin und wieder sagen würdest, dass dir etwas an mir gefällt.“
„…mir mal ein Präsent mitbringen würdest.“
„…mich wissen lassen würdest, welches Kleid dir besser an mir gefällt.“

o.ä.

Und dabei bitte betonen, dass ihr das Objekt eurer Begierde vor euch wirklich zu schätzen wisst! Fügt also mit an, dass ihr es so lieb findet, wenn er immer wieder die richtigen Worte findet, dass ihr glücklich seid, dass ihr die Aufmerksamkeiten wahnsinnig toll findet, oder, oder, oder. Der Wunsch nach Rosen ist nur die Kirsche auf der Sahnehaube des Glücks – nicht die Sahnehaube. Und wenn die Kirsche dann kommt – egal ob nach 3 Tagen oder 2 Wochen – streut noch Streusel drüber und freut euch auch! Wehe jmd. geht her und findet dann etwas zu meckern alá: „Oh, ich hätte eine weiße Rose aber schöner gefunden…“ oder „Also die weiße Schokolade mag ich ja lieber…“ – Nein, in diesem Moment gibt es nichts besseres, denn:

Der Gedanke zählt!

Wir Frauen sollten es uns auch einfach manchmal zum Ziel machen, den Männern es leicht zu machen – leicht uns glücklich zu machen!

Und ob die Rose nun weiß, rot, gelb getupft oder abgebrochen ist: Es bleibt eine Rose, die nur für euch bestimmt ist – und das ist doch ein großes Danke wert, oder? Immerhin… mag auch ein Mann positives Feedback und wer dankend annimmt steigert die Chance, dass es keine Ausnahmesituation war.


Eure Feli
(die sich selbst gern beim Klischeebad erwischt )

13.1.14 12:11


aFeline.

Eine neue Kategorie ist geboren: Ratgeber.

 

Bald werden immer mal wieder Vorstellungen von Ratgebern auftauchen, welche nach folgendem Schema ablaufen werden:

 

Titel: ...
Autor: ...
Preis: ...
Homepage: ...

Zielgruppe: [_] Mann [_] Frau
Situation: [_] Trennung [_] Dating [_] Beziehung [_] Distanzierung
Erhältlich: [_] überall [_] online
Format: [_] Buch [_] eBook [X] PDF
Leseprobe: [_] ja [_] nein


Inhalt


Mehr Infos: ...


Empfehlenswert: [_] ja [_] nein


Persönliche Rezension: ...

 

Vorgestellt werden sollen Werke, die häufig besprochen oder auf die sich häufig berufen wird - ebenso aber die kleinen "Insidertips" von denen man so hört. Herausgefunden werden soll, ob sich die Anschaffung der meist doch in der gehobenen Preisklasse befindlichen Lektüren lohnt oder ob man von dem Geld doch lieber das Sparschwein füttert. Die persönliche Rezension beläuft sich grob auf meine Erfahrung, aber ebenso auf das Feedback, dass ich von anderen bzgl. der vorgestellten Literatur erhalte. Wenn ich beispielsweise einen Band grandios finde, werde ich dies sagen, aber nicht verheimlichen, dass 5 andere Leute völlig unzufrieden damit waren - gleiches gilt für umgekehrten Fall.

Man kann damit natürlich nie eine definitive Garantie geben, dass das Buch wahrhaftig für jeden etwas taugt, aber zumindest eine Wahrscheinlichkeit ansetzen.

Ratgeber-Vorstellungen werden hin und wieder eher vereinzelnt auftauchen, aber ich bin bemüht zumindest die "wichtigsten" schnell zu presentieren.

Eure Feli

 

 

13.1.14 07:27


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