Juneau
Äußerlich.


Ein Wort zur Einteilung:
Die "inneren" Dinge beschäftigen sich stärker mit Selbstvertrauen und Entwicklung, zeigen sich aber natürlich auch nach außen hin - ebenso wie die "äußeren" Dinge auch positiven Einfluss auf das Innere nehmen. (usw.) Es handelt sich bei allen Punkten also nur eine grobe Unterteilung, um es etwas strukturierter darstellen zu können.


Fotos.
Such dir einen Tag aus, an dem du dich gut fühlst und genug Zeit für dich hast. Hüpf unter die Dusche samt Lieblingsduschbad mit tollem Duft und Shampoo und Haarkur, usw. Danach eine tolle Creme, Nagellack, Make Up, usw. all der Mädchenkram (die Herren verzichten hier bitte auf Make Up und begnügen sich mit Haargel und Rasur ) - versuch die zeit entspannt und angenehm zu gestalten, sodass du dich im Anschluss so richtig super fühlst.
Wenn du damit einen angenehmen Zustand erreicht hast, legst du los und schießt Fotos als ob es keinen Morgen gäbe. Es ist Zeit völlig verrückt zu werden: Lache nicht einfach krampfhaft in die Kamera, sondern amüsier dich, zieh Grimassen, streck die Zunge raus - bringe dich richtig zum Lachen! Sei einfach frei, denn die Bilder sind erstmal für dich! ... Wenn du damit durch bist, kannst du dir gerne deinen Favoriten aussuchen, auf dem du dich so richtig großartig findest und es z.B. auch als ein neues Profilbild o.ä. verwenden. Es kann vom Ex-Partner gesehen werden, aber selbst wenn nicht, stärkt diese Aktion DEIN Selbstvertrauen.

Frisur.
Wie mutig bist du? Wer lange Haare hat, kann heute endlich mal diese totschicke Kurzhaarfrisur ausprobieren, für die bisher immer der Mut fehlte, aber auch das einfache Spitzenschneiden, ein paar Strähnchen oder ähnliche simplere Dinge, tun dir gerade gut. Ein friseurbesuch hat immer etwas entspannendes. Gerade Männer sollten hier einfach mal um eine Beratung bitten, wie ihr Typ ggf. besser zur Geltung kommt und auch Madame, die seit etlichen Jahren die Haare gleich trägt, darf gerne mal Fragen, ob es nicht etwas gibt, was ihr besser steht.

Kleidung.
Frauen lieben shoppen - für Männer ist es meist ein nötiges Übel... Und doch sollten beide Seiten es wagen: Auch wenn am Ende nur ein einzelnes Hemd oder ein Shirt dabei rausspringt - es ist neu, es ist unbekannt, es ist fremd - somit ist es gut. Dabei gilt immer eins: Suche aus, was dir steht und was deine "Schokoladenseite" noch mehr zur Geltung bringt! Wer unsicher ist oder Neuheiten ausprobieren will, kann sich auch gerne erneut beraten lassen (auch von - ehrlichen - Freunden). Denkt darüber nach, was euch an eurem Körper besonders gefällt und versteckt es nicht mehr! Die Herren der Schöpfung haben vllt. muskolöse Arme, tragen aber eher langärmliges - wieso nicht mal die Arme zeigen? Und wenn das Weibchen einen knackigen Hintern hat , ist es doch eine Schande, wenn die Schlabberhose den versteckt?

Wohnraum.
Egal ob allein lebend, WG, bei Eltern, Notunterkunft, … erschaffe dir dein Reich. Egal ob komplette Renovierung, anstreichen von nur 1 Wand oder auch simpel umdekorieren: Setze etwas um. Ich denke, dass jeder sich auf Dauer dabei ertappen kann, dass ihm irgendwas in seinen eigenen 4 Wänden missfällt und wir brauchen einfach nichts, was uns stört. Da fehlt Farbe, das ist kaputt, jenes so leer oder zu voll, … es tut dir gut etwas getan zu haben und zusätzlich sind es schlicht und ergreifend nicht mehr die selben Räumlichkeiten auf die du mit deinem Expartner geblickt hast und starke Erinnerungen hervorrufen. Es kann sogar umgehend helfen, wenn man mal den Schrank mit der Couch austauscht und eine neue Möbelanordnung hervorruft, statt gleich neues Möbiliar zu kaufen.

Erinnerungsstücke.
„Aus den Augen, aus dem Sinn.“ Quäl dich nicht unnötig damit, dass du immer und immer wieder auf das Foto oder Geschenk schaust – nimm dir einen Karton und lege alles hinein, was Erinnerungen hervorruft. Du wirfst es ja nicht gleich weg – du gönnst deinen Gedanken nur eine Pause. Wenn du dazu bereit bist, dich doch vom einen oder anderen Gegenstand zu trennen, tue auch das – zwinge dich nur nicht voreilig dazu.

Öffentlichkeit.
Im Zeitalter von Facebook, Google, Twitter und Co. sind die Leichen im Keller für jeden zu sehen. Wenn du also beispielsweise noch die 1,7 Mio. Facebookfotos aus alten Zeiten online hast oder auch welche von dir, die dich einfach in ein schlechtes Licht rücken (gilt auch für Statussprüche), wieso nicht einfach so agieren, wie bei den Erinnerungsstücken? Aus den Augen… es reicht vorerst auch aus, wenn du zumindest das ein oder andere Foto auf „privat“ stellst, statt es sofort zu löschen. Du darfst dir die Sachen natürlich auch abspeichern, aber bitte wie beim Karton: Vorerst bei Seite, damit du Ruhe finden kannst.